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Monatsspruch Juni 2016

Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang
und ist mein Heil. Das ist mein Gott,
ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott,
ich will ihn erheben.

2.Mose 15,2


Gedanken zur Nachfolge

Nachfolge Teil III - Ermutigung für die letzte Etappe
Bereits zwei Monate sind wir als Gemeinde gemeinsam im Nachfolge-
Projekt unterwegs. Im Monat Juni schwenken wir auf die Zielgerade ein.
In diesem dritten und letzten Monat des gemeinsamen Nachfolge-
Projektes werden wir uns mit vier weiteren wichtigen Wochenthemen auseinandersetzen.
In der ersten Woche geht es um das Thema Sorgen. Dass wir uns Sorgen
machen, ist normal. Die Macht der Sorgen besteht darin, dass sie uns mit
dem negativen Ausgang einer Sache rechnen lassen. Je mehr ich mir um
eine Sache Sorgen mache, umso mehr sehe ich nur noch den negativen
Ausgang. Je länger der Film in meinem Kopf läuft, umso schwieriger wird
es, einen positiven Ausgang in Betracht zu ziehen. Wie können wir mit Jesu
Hilfe die Macht der Sorgen brechen?
Worüber wir uns zunächst nur Sorgen machen, kann im Leben tatsächlich
auch eintreten. Ein geliebter Mensch stirbt, wir werden krank oder es gibt
anderweitig schwere Zeiten und Krisen, scheinbar übergroße Probleme,
die auf eine Lösung warten. In solchen Fällen habe ich besonders viele
Fragen: Wie kann ich mit Leid und Trauer umgehen? Warum lässt Gott das
zu? Hat er ein Ziel mit ihnen in meinem Leben? In der zweiten Woche wollen
wir diesen Fragen nachgehen. Es sind Fragen deren Antwort ich nicht
spontan, sondern nur auf dem Weg der Nachfolge erhalten kann. Die Antwort
ist oft ein Weg, den ich mit Jesus gehe. Ein Weg, bei dem ich mir
bewusst werde, dass ich mit den schweren Zeiten nicht alleine bin, sondern
Jesus an meiner Seite ist. Diesen Weg kann ich jetzt anfangen oder
bewusst weitergehen.
Über Gebet wissen wir schon (fast) alles. Wir wissen, dass Jesus uns hört,
dass Gebet das Atmen der Seele ist. Wir wissen, dass wir bitten, danken,
loben und klagen können. Wir wissen, dass Gebet für unseren Glauben und
unsere Jesusbeziehung sehr wichtig ist. Aber warum verpasse wir es so
oft, am Tage zu beten oder warum kommen wir so selten dazu, bewusst
zu beten, wenn wir doch eigentlich wissen, dass es so wichtig ist? Die
größte Herausforderung des Gebets ist, es zu tun. In der dritten Wochen
gibt es Texte und Impulse die mich ermutigen, das Gebet in meinen Alltag
fest einzubauen. Am letzten Tag gibt es einen Impuls wie ich das Fasten
für meinen Glauben entdecken kann, welche Schritte ich dabei gehen
kann.
Das letzte Thema des Nachfolge Projektes ist Mission: Von der Berufung
zur Sendung. Jesus hat die Jünger berufen, damit er sie in die ganze Welt
senden kann. Jesus ruft uns heute in seine Nachfolge, damit er uns heute
zu den Menschen senden kann. Das Thema Mission ist oft belegt mit Enttäuschung,
dass die Menschen nicht zum Glauben kommen, mit Druck, mit
schlechtem Gewissen und Angst, dass wir nicht genug für die Rettung der
Menschen unternehmen. In dieser Woche wollen wir uns noch einmal bewusst
machen, welche Akzente Jesus beim Thema Mission setzt. Was
meint Jesus, wenn er uns ermutigt, dass wir ihn bekennen sollen?
Ich wünsche euch allen Mut, Ausdauer, Segen und viel Gewinn bei der Beschäftigung mit den vier Themen.

Pastor Johann Vollbracht


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