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Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.

5.Mose 6,5Januar 2026


Im neuen Jahr 2026 soll uns ein Mut machendes Wort begleiten:
Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung 21,5.
Es gibt viele Neuerungen, die ein neues Jahr mit sich bringen kann: eine neue
Figur (fünf Kilo weniger), ein neuer Job, ein neues Studium, eine neue Ausbildung,
eine neue Lebensphase (Rente), neue Essgewohnheiten, ein neuer Erdenbürger,
eine neue Wohnung, etc. Wahrscheinlich wären die meisten von uns zögerlich zu
behaupten: im neuen Jahr wird alles in meinem Leben neu! Denn jeder von uns
kennt die eigenen Schwächen
und Begrenzungen. Ich weiß am besten wie oft ich mir etwas vorgenommen
habe und es dann nicht umsetzen konnte.
Aber wenn der Herr des Universums sagt: Ich mache alles neu! Dann können
wir davon ausgehen, dass er sein Wort einhalten wird. Was will Gott
alles neu machen? Zunächst heißt es in Offenbarung 21, dass Gott einen
neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. Als Gemeinde haben wir
vor ein paar Jahren neue Räumlichkeiten geschaffen, ein neues Gemeindehaus.
Wer mit der Instandhaltung dieser Räume beschäftigt ist, kann davon
erzählen, wie schnell neue Räumlichkeiten Pflege und Reparaturen brauchen,
denn in dieser Welt ist alles vergänglich.
Vom neuen Himmel, von der neuen Erde, wird das wohl nicht der Fall sein.
Denn weiter unten im Text heißt es, dass der Tod nicht mehr sein wird. Das
Altwerden, das Sterben, Verfall und Zerstörung, diese Dinge gehören zu
unserer Welt, aber nach der Aussage der Heiligen Schrift nicht zur neuen
Welt Gottes. Leid, Schmerz und Geschrei wird es nach Offenbarung 21 in
der neuen Welt Gottes nicht mehr geben. Nicht umsonst sagen unsere Mitmenschen
immer wieder: „Hauptsache gesund!“ Das ist nicht nur ein Floskel,
denn im Kopf haben die Menschen dabei die Erinnerung an Zeiten der
Krankheit und ihre Begleiterscheinungen: Schmerzen, Schwachheit, Angst,
Sorgen, Ungewissheit, Fieber, durchwachte Nächte. Kaum vorzustellen in
einer Welt zu leben in der es das alles nicht mehr gibt.
Aber die wichtigste Neuerung von allen: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den
Menschen!“ Vers 3. Gott wird unter uns wohnen, heißt es weiter.
„Immanuel“, „Gott mit uns“, das ist eines der Namen Jesu. Dieser Name
erinnert uns daran, dass das alles Wirklichkeit wird, dass Gott einmal mitten
unter seinem Volk wohnen wird: „Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden
seine Völker sein.“ Weil wir durch Jesus Christus gerecht und rein gemacht
werden, wird es möglich sein, dass wir ständig mit dem heiligen Gott
in Gemeinschaft leben; wir werden ohne Sünde leben, kaum vorzustellen
von dieser Welt aus. Aber Gott wird uns gerecht machen und gerecht erhalten.
Das ist wirklich etwas ganz Neues! Freut euch auf diese neue Welt, die
Gott in Jesus Christus schaffen wird. An jedem neuen Tag will er an jedem
von uns dieses Neue bewirken: wir werden darauf vorbereitet, in seiner neuen
Welt aufgenommen zu werden. Ihm sei dafür Ehre in Jesus Christus.

Alan Gross